Ziele und Inhalte
Beschäftigte im Einzelhandel stellen derzeit noch eine wenig beachtete Zielgruppe für Präventionsangebote dar. Dies liegt sicherlich an der schweren Erreichbarkeit der Beschäftigten in dezentralen Strukturen und an der nicht immer einfachen Erstellung von flächendeckenden nachhaltigen Angeboten im Rahmen der Primärprävention.
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Die Vision des Projektes ist es, in Zukunft Beschäftigte auch in dezentralen Einheiten durch geeignete Maßnahmen und Vorgehensmodelle im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements effektiv betreuen zu können. Um dies zu erreichen, sind folgende Schritte im Projekt vorgesehen:  |
1. Aufklärung und Information der Beschäftigten direkt am Arbeitsplatz über physische Belastungen und Möglichkeiten der Belastungsvermeidung bzw. -reduzierungÂ
2. Erfassung von Vorschlägen zur Minimierung der negativen betrieblichen Einflussgrößen auf das Muskel-Skelett-System
3. Anpassung der Beratungsmaßnahmen in den Märkten an die vorhandenen Bedingungen, um die Akzeptanz der Angebote zu erhöhen
4. Motivation der Beschäftigten zur langfristigen Teilnahme an Präventionsmaßnahmen durch innovative und die verschiedenen (Wahrnehmungs-)Sinne ansprechenden Unterstützungsinstrumente (z.B. unterschiedliche Medien)
5. Einbindung der Führungskräfte in den Märkten zur langfristigen operativen Unterstützung der Beschäftigten und Beförderung des Themas in den Arbeitsalltag
6. Einbindung des Vorhabens in die Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes der verschiedenen Unternehmensformen der REWE Group (selbständige Märkte, REWE-Filialen und Märkte aus dem Beteiligungsmodell) durch Qualifizierung und Einbindung der Fachkräfte für Gesundheitsförderung und Arbeitssicherheit (FGASI) der REWE Group sowie der Marktleitungen
7. Gezielte Berücksichtigung der Gefährdungsbeurteilung im Kontext von Muskel-Skelett-Belastungen
